Schub für Wissenschaftsstandort Berlin

26.November 2020

Bundeshaushalt 2021: Haushaltsausschuss gibt Startschuss für neue Institute

In seiner abschließenden Sitzung am Donnerstag hat der Haushaltsausschuss den Bundeshaushalt 2021 beschlossen und dabei wichtige Investitionen in Berlin angeschoben. Das teilt der Berliner Haushaltsexperte Swen Schulz (SPD) mit.

„Wir gründen zwei neue Fraunhoferinstitute in Berlin – eines für Allergologie und eines für Öffentliche Sicherheit“, so Schulz. „Darüber hinaus haben wir die Bundesfinanzierung für das Universitäre Herzzentrum gesichert sowie das bundesweite Netzwerk Unimedizin, in dem die Charité eine wichtige Rolle einnimmt, ausgebaut. Diese Entscheidungen bestätigen die herausragende Position Berlins in der Wissenschaftslandschaft.“

Im Einzelnen wird als Teil der Fraunhofer-Initiative `Immunologie, Infektions- und Pandemieforschung´ auch Forschung an der Charité gefördert. Es geht dabei um die Erforschung und Testung neuer diagnostischer und therapeutischer Ansätze bei allergischen Entzündungskrankheiten. Bis zu 30 Millionen Euro werden dafür in den nächsten Jahren fließen.

Darüber hinaus wird in Berlin ein neues Fraunhoferinstitut für Öffentliche Sicherheit entstehen. Es wird sich mit Fragen befassen wie etwa Bedrohungen durch Drohnen begegnet oder wie der Schutz von Sicherheitskräften verbessert werden kann. Bis zu 40 Millionen Euro wird der Bund dafür in den nächsten Jahren einsetzen.

Das bundesweite Uninetzwerk Medizin wurde kurzfristig und befristet zur Bekämpfung der Pandemie geschaffen. Es hat sich als so erfolgreich erwiesen, dass der Austausch und die Zusammenarbeit der Uniklinika verstetigt und auf weitere Themen ausgedehnt werden soll. Dafür werden in den nächsten Jahren 290 Millionen Euro zur Verfügung stehen, von denen ein Teil auch der Forschung an der Charité zugute kommen wird.

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