KfW-Milliarden für Berlin

18.Februar 2020

Starke Finanzierung von Vorhaben in der Hauptstadt. Schwaches Baukindergeld

In den vergangenen zwei Jahren hat die Kreditanstalt für Wiederaufbau KfW für über 2,6 Milliarden Euro Neuzusagen für Programme in Berlin gemacht. Das teilt der Berliner Bundestagsabgeordnete Swen Schulz (SPD) mit.

„Die KfW ist ein wichtiger Finanzier für Unternehmen und Privatpersonen in Berlin“, so Swen Schulz, der seine Fraktion im Haushaltsausschuss des Bundestages vertritt. „So sind in 2018 und 2019 über 300 Millionen Euro für Unternehmensgründungen gewährt worden. 6500 Berlinerinnen und Berliner erhielten Bildungs-Darlehen und energieeffizientes Bauen wurde mit über 850 Millionen Euro bedacht.“

Vergleichsweise schwach fiel in Berlin dagegen das Baukindergeld aus: 59 Millionen Euro für 2.833 Familien. Bundesweit waren es 185.000 Förderzusagen mit einem Volumen von knapp vier Milliarden Euro. Schulz: „So sympathisch das Baukindergeld erscheinen mag und den geförderten Familien hilft, so sehr ist klar, dass diese Förderung weitgehend an Berlin vorbeifließt. Gerade einmal 1,5 % der geförderten Familien bauen in Berlin. Der Grund liegt auf der Hand: Bauen ist in Berlin aufgrund der hohen Grundstückspreise so teuer, dass die geltenden Fördergrenzen meist überschritten sind.“

Nähere Informationen sind bei Swen Schulz erhältlich.

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