Spitzenforschung für und in Brandenburg: Neues Fraunhofer-Institut für Energieforschung kommt in die Lausitz und ein Campus für Mikrosensorik gründet sich in Cottbus

8.November 2019

Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat in seiner gestrigen Sitzung den Weg frei gemacht für ein neues Fraunhofer-Institut für Energieinfrastruktur und Geothermie. Überdies fließen fortan die Haushaltsmittel für den Innovationscampus Mikrosensorik. Darauf weisen die brandenburgische Forschungspolitikern Dr. Manja Schüle, MdB, sowie der Haushaltsexperte Swen Schulz, MdB, beide SPD, hin.

„Ich freue mich, dass diese wichtigen Projekte endlich Fahrt aufnehmen können, denn durch die Kostensenkungen bei der Erzeugung von erneuerbarer Energie erlebt das brandenburgische Energiesystem eine tief-greifende Veränderung“, erklärt die Potsdamer Bundestagsabgeordnete Dr. Manja Schüle. „Die Fraunhofer-Gesellschaft steht für Spitzenforschung und Transfer von Wissen in die regionale Wirtschaft. Es ist das richtige Signal, dass das neue Institut und der Campus in Brandenburg ihren optimalen Platz finden.“

Der Haushaltspolitiker Swen Schulz führt aus: „Mit der heutigen Entscheidung des Haushaltsausschusses kommen die Investitionen in das neue Fraunhofer-Institut endlich ins Rollen. Wir setzen damit ein klares Zeichen für Verlässlichkeit und Perspektiven beim Strukturwandel.“

In den kommenden Jahren stehen vom Bund 25 Millionen € Bau- und Investitionsmittel zu Verfügung. Die Bundesmittel sollen mit Landesmitteln in ähnlicher Höhe ergänzt werden.

Der Campus für Mikrosensorik ist eine Kooperation zwischen der Fraunhofer-Gesellschaft und der Leib-niz-Gemeinschaft. Er zielt auf die Zusammenführung von Akteurinnen und Infrastruktur im Bereich der mikroelekronischen Spitzenforschung. Der Campus leistet Wertschöpfungen für die regionale Wirtschaft und soll die Region Brandenburg als Hochtechnologie-Standort etablieren. Die Mikrosensorik ist wichtig für zahlreiche Digitalisierungsfelder.

Kategorisiert in:

Kommentare sind geschlossen.