Siemensstadt stärken statt schwächen!

19.Juni 2019

Der Spandauer Bundestagsabgeordnete Swen Schulz (SPD) kritisiert die von Siemens angekündigten Stellenstreichungen. Er fordert ein positives Signal für den Standort Siemensstadt.

„Natürlich muss Siemens seine Wettbewerbsfähigkeit erhalten“, so Schulz. „Doch vor dem Hintergrund der geplanten Investitionen in der Siemensstadt gibt der geplante Stellenabbau Vorbehalten neue Nahrung, dass es Siemens um die Neuverwertung seiner Grundstücke auf Kosten der Industrie geht. Dafür dürfen Senat und Bezirk nicht die Hand reichen, sondern Investitionen sowie Baurecht nur schaffen, wenn auch der industrielle Kern der Siemensstadt erhalten bleibt. 470 Arbeitsplätze weniger – das ist ein schwerer Schlag. Ich fordere den Siemens-Vorstand auf, gemeinsam mit den Beschäftigten und der IG Metall eine vernünftige Lösung zu finden und ein positives Signal zu senden. Statt einfach nur abzubauen, sollte das Headquarter von Siemens Gas and Power in der Siemensstadt angesiedelt werden, damit die Spitze des Unternehmens, Forschung und Entwicklung sowie Produktion hier Hand in Hand offensiv arbeiten können.“

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