Bundesliegenschaften gehen an Berlin

6.Juni 2019

Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat in seiner gestrigen Sitzung beschlossen, Bundesliegenschaften an das Land Berlin zu verkaufen. Das teilt der Berliner Haushaltsexperte der SPD-Bundestagsfraktion Swen Schulz mit. Es handelt sich um das Dragoner Areal in Kreuzberg und um zwei Liegenschaften in Mitte an der Bernauer Straße 26 sowie 33, 34, 35 und der Ruppiner Straße 40, die an die landeseigene WBF Wohnungsbaugesellschaft Friedrichshain mbH gehen.

„Die neue Liegenschaftspolitik des Bundes greift“, so Swen Schulz. „Nach langen und auch schwierigen Diskussionen steuern wir bundespolitisch um und verkaufen nicht mehr zu Höchstpreisen, sondern gezielt und zu reduzierten Preisen an die Städte und Kommunen. Das hat ganz konkrete positive Auswirkungen auch auf Berlin: Das Dragoner Areal geht nun endlich an das Land Berlin und die Grundstücke in Mitte an die WBF, damit dort 86 Wohnungen errichtet werden können – mindestens 26 davon im sozialen Wohnungsbau. Insbesondere mit Blick auf das Dragoner Areal sage ich, dass jetzt aber auch das Land Berlin in der Pflicht steht zügig und gemeinwohlorientiert etwas daraus zu machen.“

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