Bildung am historischen Ort

7.November 2018

Seminare, Workshops und Projektwochen für Schulen

Im Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit in Schöneweide können Schulklassen den Einblick in die Geschichte der Zwangsarbeit unter dem NS-Regime vertiefen. Darauf weist der Spandauer Bundestagsabgeordnete Swen Schulz (SPD) hin.

„Viele Millionen Männer, Frauen, Jugendliche und sogar Kinder mussten zwischen 1938 und 1945 im nationalsozialistischen Deutschland Zwangsarbeit leisten. In Industrie, Landwirtschaft, Krankenhäusern, Kirchen und Privathaushalten wurden die Menschen unter größtenteils katastrophalen Bedingungen ausgebeutet. Das Wissen um das Schicksal der Zwangsarbeiter ist bis heute wenig verbreitet. Umso wichtiger ist die Aufgabe, die das Dokumentationszentrum in dem fast vollständig erhaltenen Zwangsarbeiterlager in Schöneweide erfüllt. Hier wird in vielen verschiedenen Angeboten dieses schreckliche Kapitel der deutschen Geschichte aufgearbeitet.“
„Auch in Spandau“, so der Wahlkreis-Abgeordnete von Spandau weiter, „waren während der NS Zeit an die 40.000 Zwangsarbeiterinnen und – arbeiter in über 100 Lagern inhaftiert. An sie erinnert die Ausstellung „Große Halle“, die auf dem Gelände des Ev. Waldkrankenhauses zu sehen ist. Ich hoffe, dass möglichst viele Schülerinnen und Schüler diese und ähnliche Angebote nutzen können.“

Nähere Informationen zum Dokumentationszentrum, Britzer Straße 5, 12439 Berlin erhalten Sie unter der Telefonnummer: 030 6390288-0

Den Besuch der Ausstellung „Große Halle“ melden Sie bitte im Ev. Waldkrankenhaus, Stadtrandstraße 555, 13589 Berlin unter der Telefonnummer: 030 37020 an.

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