Am 08.September 2018 ist Welt-Alpha-Tag

4.September 2018

Der SPD Bundestagsabgeordnete Swen Schulz informiert, dass anlässlich des Welt-Alpha-Tages am 08.09.2018 an verschiedenen Orten in Berlin öffentlichkeitswirksame Aktionen stattfinden, um über das Thema Funktionaler Analphabetismus aufzuklären. „Als Schirmherr des Alpha-Bündnisses Spandau freue ich mich daher besonders, dass Mitglieder des Bündnisses bereits am 07.09.2018 auf dem Spandauer Markt von 12 bis 14 Uhr eine entsprechende Aktion im öffentlichen Raum durchführen werden“, erklärt Schulz.

„Seit langem mache ich mich an verschiedenen Stellen für die Themen Alphabetisierung und Grundbildung stark. Antrieb ist für mich, dass funktionale Analphabeten an vielen Stellen von der gesellschaftlichen Teilhabe ausgeschlossen sind. Das müssen wir ändern! Das Thema Grundbildung muss auch zukünftig weiter in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt werden. Denn Funktionaler Analphabetismus ist noch immer für zu viele Betroffene ein Tabuthema. Darum ist es von großer Bedeutung, dass die Öffentlichkeit aktiv über dieses Thema aufgeklärt und sensibilisiert wird“, führt Schulz aus.

In Berlin engagieren sich bereits viele Akteure für das Thema: das Grundbildungszentrum Berlin, die Berliner Volkshochschulen sowie eine wachsende Anzahl von Bildungsträgern und Beratungsstellen. „Ein weiterer wichtiger Schritt in die Öffentlichkeit ist aber auch die Anschubfinanzierung der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie für die Koordination lokaler Alpha-Bündnisse in den Berliner Bezirken, die ich als Schirmherr des Alpha-Bündnis Spandau sehr begrüße“, ergänzt Swen Schulz. Die lokale Vernetzung von Ansprechpartnern der Beratungs- und Lernangebote ist besonders wichtig, denn noch immer wissen zu wenig Betroffene von diesen speziellen Angeboten. Des Weiteren ist es ein riesiger Mehrwert, dass nun auch ein Alfa-Mobil des Bundesverbandes für Alphabetisierung vom Standort Berlin aus für das Thema auf den Straßen der Republik unterwegs ist. Besonders hervorzuheben ist die engagierte Öffentlichkeitsarbeit von einigen Betroffenen selbst. Sie zeigen Gesicht, informieren in der Öffentlichkeit über ihre ganz eigene Geschichte und machen anderen Mut sich auf den Weg zur Schrift zu begeben. „Diesen Botschafterinnen und Botschaftern gilt unser größter Respekt“, erklärt Schulz.

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