„Siemens-Innovationscampus“:

1.August 2018

Zügige Gespräche angemahnt

Der Spandauer Bundestagsabgeordnete Swen Schulz (SPD) begrüßt Überlegungen der Siemens AG, in der Siemensstadt in erheblichem Umfang zu investieren und einen „Innovationscampus“ zu schaffen. Jetzt müssten Gespräche mit Bezirk, Senat, Wissenschaft und den Siemens-Beschäftigten stattfinden.

„Schon in der Debatte über die Zukunft des Dynamowerkes habe ich gemeinsam mit dem Betriebsrat und der IG Metall Kontakte zur Unternehmensleitung und zum Senat geknüpft, um Forschung und Entwicklung in der Siemensstadt zu fördern und somit das Werk langfristig zu erhalten“, sagt Swen Schulz. „Umso besser ist es nun zu hören, dass die Siemens AG erwägt sich hier massiv zu engagieren. Die Vorteile des Standortes Siemensstadt stechen ins Auge: zentral gelegen, Nähe zur Start-up-Szene, Zugang zur reichhaltigen Berliner Wissenschaftslandschaft.“ Swen Schulz, im Haushaltsausschuss des Bundestages für Bildung und Forschung verantwortlich, mahnt nun ebenso sorgfältige wie zügige Gespräche an: „Den ersten Ideenskizzen von Siemens sind neben Innovation und Wissenschaft auch Stichworte wie Hotel, Wohnungen, Schule, Einzelhandel, Verkehrsanbindung zu entnehmen. Das geht weit über die üblichen Vorhaben hinaus und muss natürlich in die städtischen Planungen integriert werden. Wichtig ist auch, dass die bestehenden Produktionsstandorte einbezogen werden und erhalten bleiben. Es gibt also viel zu besprechen. Ich fordere alle Beteiligten auf sich zusammenzusetzen und die verschiedenen Interessen, Ideen und Belange abzustimmen.“

Kategorisiert in:

Kommentare sind geschlossen.