Bonn-Berlin: Regierungsbericht unterstreicht Handlungsbedarf

29.März 2018

Der von der Bundesregierung vorgelegte sogenannte Teilungskostenbericht zeigt die Notwendigkeit eines Komplettumzuges der Bundesregierung von Bonn nach Berlin. Das macht der Sprecher der Berliner SPD-Bundestagsabgeordneten und Swen Schulz deutlich.

„Die Kosten für die Aufteilung der Bundesregierung zwischen Bonn und Berlin sind im Jahr 2017 auf acht Millionen Euro gestiegen“, so der Haushaltsexperte. „Doch das größte Problem sind die Reibungsverluste, die Schwierigkeiten in den Abläufen, die die Trennung verursacht und die nicht auf Heller und Pfennig auszurechnen sind. Dabei hat sich das Verhältnis des Personalbestandes weiter zugunsten Berlins verändert: Inzwischen arbeiten zwei Drittel in Berlin und nur ein Drittel in Bonn. Der sogenannte Rutschbahneffekt wirkt, weil alle Ministerien ihre Mitarbeiter möglichst in Berlin haben wollen. Darum muss sich die Bundesregierung endlich ehrlich machen und einen vernünftigen und auch für Bonn und die Mitarbeiter fairen Umzugsplan erstellen. In zehn Jahren kann und sollte die Bundesregierung vollständig in Berlin angesiedelt sein.“

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