Siemens-Krise: Bundeskanzlerin muss handeln!

20.November 2017

Die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion Eva Högl und der Sprecher der Berliner SPD-Bundestagsabgeordneten Swen Schulz fordern Bundeskanzlerin Angela Merkel auf, trotz und gerade wegen der aktuellen politischen Lage auf, sich für die Beschäftigten Siemens-Werke einzusetzen.

“Es sieht so aus als ob der Siemens-Vorstand mit der Verkündung der Stellenstreichungen bis nach der Bundestagswahl gewartet hat”, so Högl und Schulz. “Diese Phase der politischen Unklarheit darf aber nicht dazu führen, dass die Bundespolitik sich nicht für die Siemens-Beschäftigten und den Industriestandort einsetzt. Die Bundesregierung ist geschäftsführend im Amt und Deutschland hat eine Bundeskanzlerin. Bei allem Verständnis für die Aufgaben und die große Belastung gerade in diesen Tagen fordern wir die Bundeskanzlerin auf, sich bei Siemens-Chef Joe Kaeser dafür stark zu machen, dass die einschneidenden Streichungspläne nicht verwirklicht werden. Die Bundesregierung unterstützt Siemens immer wieder auf vielfältige Art und Weise, etwa bei der Beschaffung von Aufträgen aus dem Ausland. Jetzt muss die Bundeskanzlerin von Siemens einfordern, sich zu Deutschland und Berlin zu bekennen.”

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