Siemens: Schulz kritisiert die geplanten Stellenkürzungen

16.November 2017

Es wird konkret: Der Siemens-Konzern will bis zu 1000 Arbeitsplätze in Berlin abbauen, das Dynamowerk in Spandau ist gänzlich bedroht. Swen Schulz, Sprecher der Berliner SPD-Bundestagsabgeordneten Swen Schulz, kritisiert Siemens scharf.

“Es kristallisiert sich heraus, dass es bei Siemens zu massiven Stellenkürzungen kommt. Stellen streichen und gleichzeitig Milliarden verdienen, das geht einfach nicht”, so der SPD-Abgeordnete, der auch den Wahlkreis Spandau. “Besonders ärgerlich ist”, so Schulz, “dass die die Situation in der Kraftwerkssparte auch durch Managementfehler und von der Unternehmensleitung getätigte, teure Fehleinkäufen im Ausland mitverursacht wurde, die nun die Mitarbeiter ausbaden müssen.

Ich werde daher morgen an der vor dem Siemensverwaltungs-gebäude geplanten Kundgebung in einem breiten Bündnis gegen die Stellenstreichung Stellung beziehen. Die Politik muss nun einerseits Siemens Angebote machen, um etwa durch die bessere Verzahnung mit der Wissenschaft den Produktionsstandort Berlin noch attraktiver zu gestalten. Andererseits muss klar sein, dass Siemens die Unterstützung der Politik an anderer Stelle verliert, wenn die Pläne verwirklicht werden.”

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