Für Erhalt der Arbeitsplätze bei Ledvance (Osram)

14.November 2017

Massive Kritik an der geplanten Werksschließung von Ledvance in Spandau übt der SPD-Bundestagsabgeordnete Swen Schulz.

“Wenige Monate nach der Übernahme des Traditionsbetriebs durch den chinesischen Investor steht das Werk mit seinen über 200 Beschäftigten in Berlin nun vor dem Aus”, so Schulz. “Offenbar ging es dem Investor nie um eine unternehmerischen Entwicklung von Ledvance und den Aufbau neuer Geschäftsfelder, sondern nur um einen Marktzugang und die Verwertung von Unternehmensteilen.

Swen Schulz zufolge ist das kein Zufall: “Wir erleben jetzt erneut bei einer früheren Siemens-Beteiligung, dass diese erst ausgliedert, und dann kurz danach auf dem Rücken der Arbeitnehmer geschlossen werden soll. Für die Mitarbeiter von Ledvance müssen nun schnell neue Perspektiven aufgezeigt werden. Dringend gefordert ist zudem endlich eine handlungsfähige Bundesregierung, die angesichts der Digitalisierung und den wirtschaftlichen Umbrüchen neue Arbeitsmarktinstrumente für Beschäftigte wie etwa ein Chancenkonto entwickelt.”

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