Nahverkehrsplan: Zusätzliche Verbindungen von und nach Spandau

25.Oktober 2017

Klares Bekenntnis zum Ausbau der S-Bahn nach Falkensee erforderlich

„Mehr Züge von und nach Spandau sowie eine ganz neue Linie nach Potsdam und in die Innenstadt: der neue Nahverkehrsplan des Landes Brandenburg enthält gute Nachrichten für die Havelstadt“, begrüßen die SPD-Abgeordneten Swen Schulz (Bundestag) und Daniel Buchholz (Berliner Abgeordnetenhaus) die Pläne für die Jahre 2018 bis 2022. Der Nahverkehrsplan Brandenburg geht jetzt in die weitere Abstimmung.

Im Einzelnen ist darin vorgesehen, den Takt auf der Strecke Nauen – Spandau – Berlin auf vier Züge pro Stunde zu verdichten. Außerdem soll eine ganz neue Linie künftig von Potsdam nach Spandau und Berlin-Gesundbrunnen führen.

Das Land Brandenburg reagiert damit auf den starken Anstieg der Fahrgastzahlen im Verkehrsverbund von über fünf Prozent. Ermöglicht wird der Ausbau des Nahverkehrs insbesondere auch durch die Regionalisierungsmittel des Bundes, die auf Druck der SPD angehoben werden konnten, so Swen Schulz. „Klar ist aber auch, dass es angesichts der kräftig wachsenden Fahrgastzahlen zusätzliche finanzielle Bedarfe an Bundesmitteln gibt, bei der die neue Bundesregierung in der Pflicht ist.“

Swen Schulz und Daniel Buchholz unterstützen zudem die Pläne von Berlin und Brandenburg, die Bahnstrecke von Spandau in Richtung Falkensee und Nauen auszubauen. Daniel Buchholz: „Das Anliegen ist wichtig für die Region, wegen der übervollen Züge darf die Entscheidung zum Ausbau der S-Bahn nach Falkensee nicht mehr länger hinausgezögert werden. Vor wenigen Tagen haben Berlin, Brandenburg und die Bahn ein Entwicklungskonzept zum Ausbau der Bahn-Infrastruktur unterzeichnet. Damit die Planungen deutlich schneller voran gehen, hat der Verkehrsausschuss des Abgeordnetenhauses die entsprechenden Planungsmittel nahezu verdoppelt auf 2,4 Millionen Euro jährlich. Wir werden hier weiter Druck machen.“

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